Curriculum Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT 1)

Referent/in: Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann 

 

Termin: 1. Block: 25.09.-27.09.2017

 

Preis: € 360,-

 

Zeiten: 13.30-19.30, 9-19, 9-13 Uhr
(24 Arbeitsstunden)

 

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Dies ist der 1. Block von 3 Seminaren (aufeinander aufbauend) der Techniken der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie vermittelt. Systematisch können die TeilnehmerInnen dabei die wesentlichsten Strategien und Haltungen erlernen und üben, die eine effektive ressourcenorientierte Therapie schwerer Traumata ermöglichen. Diese Herangehensweise ist tiefenpsyschologisch fundiert, hat aber viele Elemente aus der Hypnotherapie übernommen und an die besonderen Bedürfnisse traumatisierter PatientInnen adaptiert.

 

Zielgruppe:
Der Kurs richtet sich vorwiegend an approbierte ärztliche oder psychologische PsychotherapeutInnen oder an KollegInnen, die in der Weiterbildung hierzu weit fortgeschritten sind. D.h. auch an Personen, die prinzipiell eine Approbation erlangen könnten (aber bspw. "nur" eine systemische Therapieausbildung haben). Falls Sie unsicher sind bzw. bei Interesse, fragen Sie bitte bei uns nach. 

Am ersten Block werden folgende Inhalte vermittelt:
Grundlagen der Traumatherapie, insbesondere das Verständnis traumatischen Stress und des geschickten Umgang damit.

  • Das Modell der peritraumatischen Dissoziation und seine klinische Bedeutung.
  • Stabilisierende Techniken wie die Anwendung imaginativer übungen, die Nutzung von inneren Bildern als Ressource sowie die Arbeit mit "jüngeren Ichs", insbesondere die Arbeit mit dem inneren Kind auf eine traumaspezifische Weise.
  • Dissoziationsstop.
  • Die Stabilisierungsphase ist die Grundlage für jedwede weitere Trauma- aufarbeitung, weshalb in diesem Kurs Wert darauf gelegt wird, durch intensive Eigenerfahrung (übungen in Einzel- und Kleingruppenarbeit) Sicherheit im Umgang mit den Techniken zu vermitteln.

 

Die weiteren PITT Blöcke 2 - 3 werden wir in 2018 anbieten.
In diesen Folgekursen geht es dann in sehr differenzierter Form um spezifische Interventiontechniken, Fragen einer passgenauen optimalen Beziehungsgestaltung und um die sehr diffizile Arbeit mit Täterintrojekten und mit Traumakonfrontation. Hier bei wird sehr praxisbezogen vermittelt, wie systematisch Schritt für Schritt (immer dabei den Schutz der KlientInnen beachtend) so vorgegangen werden kann, dass die KlientInnen auch mit diesen sehr bedrängenden Aspekten konstruktiv umgehen lernen können und ihre Fähigkeiten dafür wieder entdecken können.

 

Methodik:
Theorie, Demonstration, Übungen.

 

Über Ulrike Reddemann

wir sind sehr froh, dass wir Ulrike Reddemann für die Weiterführung bei uns gewinnen konnten, nachdem Luise Reddemann über viele Jahre das Curriculum bei uns angeboten hat, nun aber Ihre Referententätigkeit mehr auf ihren Heimatort konzentrieren möchte, die "Übergabe" erfolgte in Absprache.

 

Ulrike Reddemann ist eine sehr erfahrene und kompetente Nachfolgerin, sie ist:

Diplom-Psychologin, geb. 1958,
Psychologische Psychotherapeutin
Fachpsychotherapeutin für Traumatherapie (DAPT, DeGPT).
Arbeit in eigener Praxis,
langjährige Berufserfahrung im psychologisch/therapeutischen Dienst in Einrichtungen der Jugendhilfe sowie 9 Jahre in der psychologischen Beratungsstelle des Ev. Kirchenbezirks Esslingen.
Ausbildungen u.a. in Personenzentrierter Gesprächstherapie (GwG),
hypnosystemische Verfahren mit Kindern und Jugendlichen,
Sandspieltherapie nach Dora Kalff (DGST),
Traumatherapie (PITT nach Luise Reddemann),
EMDR (EMDRIA),
Supervisorin im Traumabereich

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