Traumafokus Mittelstufe

- ein Ansatz zur Verarbeitung von psychischem oder traumatischem Stress

Referent/in: Mag. Thomas Weber

 

Termin: 03.03.-04.03.2017

 

Preis: €  378,- (inklusive Brillenset!)

 

Zeiten: 14-20.30, 9-ca.17 Uhr
(16 Arbeitsstunden)

 

Anmelden

 

Als Voraussetzung gilt die Teilnahme am Grundkurs.

 

Seminarinhalte:

 

Das Traumafokus Basis 2 Seminar beginnt mit einer kurzen Rückschau von Traumafokus Basis 1. Weitere Techniken von Traumafokus werden gelehrt und in ausführlichen Live Demonstrationen veranschaulicht. Anschließend wird in Zweiergruppen das Erlernte praktisch kennengelernt und Fragen dazu in der Großgruppe reflektiert:

 

1. Seminartag

  • Neurobiologische Grundlagen: Stressachse, Embryologie
  • Nah Oder Fern: Der Blick der Klientin wechselt in Zeitabständen zwischen Nah und Fern. Dabei kommt es zu Konvergenz und Divergenz der Augenpaare.
  • Nah Und Fern: beschreibt die Technik des raschen Wechselns zwischen nah und fern und ist insbesondere bei akuten Panikattacken hilfreich und führt zu Verlnagsamung des beschleunigten Herzschlags.
  • Ein Augen Fokus: Arbeit mit Traumafokus mit einem Auge mithilfe von Schutzbrillen, die jeweils rechtes/linkes Auge verdecken – geeignet u.a. bei ADHS, Fibromyalgie, Monotrauma, generalisierter Angststörung.

2. Seminartag

  • Doppel Fokus: gleichzeitige Arbeit mit Belastungs-Spot und Körperressourcen- Spot.
  • fließender Augenfokus: Verwendung einer Reihe von auftauchenden Augenfokussen auf der Horizontalachse als Missing Link zwischen Augenreflexen und Körperfeedback bzw. zur Restverarbeitung am Ende einer längeren Sitzung.
  • Neurobiologische Grundlagen: Polyvagal Neuro-Theorie nach S. Porges

 

Das Brillenset, das für diesen Kurs benötigt wird, ist in der Teilnahmegebühr enthalten.

Über Thomas Weber

Studium der Psychologie und Psychotherapiewissenschaft, Psychotherapeut, Integrative Gestalttherapie (ÖAGG), zertifizierter Traumatherapeut EMDR (IT Berlin), internationaler Traumafokus Ausbilder und Lehrsupervisor, Leiter des Instituts für Neuropsychotherapie, Forschungsprojektleiter von Painspotting Schmerztherapie an der SysTelios Klinik in Deutschland, Paartherapeut, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie und Gewaltforschung (GPTG).

Arbeitsschwerpunkte: Fort- u. Weiterbildung in Neuropsychotherapie in Österreich, Schweiz, Deutschland und Ukraine, Forschungstätigkeit in Traumafokus und Schmerzfokus. Sozialprojekte für Kriegsveteranen und -flüchtlinge.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Milton-Erickson-Institut Heidelberg - www.meihei.de