Direkt zum Seiteninhalt

Über das meihei - Milton-Erickson-Institut Heidelberg

Milton-Erickson-Institut Heidelberg - Dr. Gunther Schmidt

MEI Heidelberg - Dr. Gunther Schmidt

Menü überspringen
Menü überspringen
Hier erfahren Sie mehr darüber, was unser Institut auszeichnet, dessen Geschichte und wer Gunther Schmidt ist. Wobei: "Wer bin ich und wenn ja, wie Viele?" - fragte sich der "Realitätenkellner" (wie er sich selbst nennt) bereits in den Neunzigern ...

Bei all seinen zahlreichen Aktivitäten ist das MEIHei seit 1986 die berufliche Heimat von Gunther Schmidt.

Angestoßen durch seinen ersten Mentor Prof. Helm Stierlin, Koryphäe der Familien- u. Systemischen Therapie, besuchte er 1979 Milton H. Erickson, der ihn mit seiner modernen Hypnotherapie ebenfalls entscheidend prägte. Beides zusammen führte dazu, dass Gunther Schmidt in den Folgejahren den Hypnosystemischen Ansatz für Therapie und Beratung entwickelte - als Kombination lösungsorientierter systemischer Therapiekonzepte mit Erickson'schen Prämissen einer Kompetenz-aktivierenden Hypnotherapie.


Als "Realitätenkellner"
Foto von G.S. mit KI illustriert
Warum die Farbe Lila?
Diese Farbe trägt das MEIHei als Ausdruck von Wertschätzung für Milton Erickson, denn "Purple" war die einzige Farbe, die dieser aufgrund seiner Farbenblindheit erkennen konnte.
Phoenix, Arizona 1979
G. Schmidt bei M. Erickson im Garten
1986 Gründung gemeinsam mit Bernhard Trenkle, der später eine separate M.E.G. Regionalstelle in Rottweil eröffnete.
Logo MEIHei
B. Trenkle, Jeff Zeig, G. Schmidt 1983
als Zentrum für hypnosystemische Kompetenzentfaltung nicht nur für innovatives Wirken im Bereich der Psychotherapie. Längst hat es sich ebenfalls etabliert als professionelle Adresse für berufliche Weiterbildungen in den Bereichen Coaching / Beratung und für Organisations-, Team und Persönlichkeitsentwicklung; so hat Gunther Schmidt auch den Deutschen Bundesverband Coaching DBVC mitbegründet.
Da sich die hypnosystemische Haltung auf ganz wesentliche Aspekte menschlichen Erlebens bezieht, ist es im Grunde für viele andere Bereich von Nutzen, auch in der Pädagogik und anderem.
Innovativ auch deshalb, weil Gunther Schmidt stets neugierig und offen gegenüber Neuem ist, so dass wir auch andere Konzepte mit aufnehmen. Damit finden Sie bei uns ganz unterschiedliche Weiterbildungs-Seminare.
Unser Institut MEIHei / meihei  zeichnet sich durch die Verbindung von Hypnotherapie mit systemischer Therapie aus; Lösungs- und Ressourcenorientierung (bei gleichzeitiger  Wertschätzung des bisherigen "Problemmusters" als "Lösungsversuch") ist  eine zentrale Haltung in der hypnosystemischen Arbeit. Der größte Teil  unserer Kurse ist hypnosystemisch orientiert, wir bieten jedoch auch  andere Seminare an, von denen wir glauben, dass die Ansätze/Methoden gut  zu unserer Philosophie / Haltung passen und hilfreiche Ergänzungen  darstellen.
Begründer des Hypnosystemischen Ansatzes  (seit 1979)

Das von Gunther Schmidt entwickelte hypnosystemische Konzept integriert auf der Basis der von ihm gestalteten Weiterentwicklungen die Kompetenz-, Ressourcen- und lösungsorientierten hypnotherapeutischen Konzepte von Milton H. Erickson mit den systemisch-konstruktivistischen Konzepten der „Heidelberger Schule“ (Stierlin–Gruppe, zu der G. Schmidt von Anfang gehörte) und allen damit kompatiblen Ansätzen aus Psychodrama, NLP, Körpertherapie, Logotherapie, Energie-Psychotherapie und EMDR und vielen anderen Modellen.
Zentrale Basisannahme dabei ist z.B., dass Menschen über vielfältige Kompetenzen in ihrem unbewussten Erfahrungs-Repertoire verfügen, auch dann, wenn sie sich selbst dessen nicht mehr bewusst sind und lange gelitten haben. Durch „maßgeschneiderte“ gezielte Interventionsmaßnahmen können diese hilfreichen Kompetenzen wieder schnell und nachhaltig reaktiviert und zieldienlich genutzt werden, jeweils Kontext-angemessen. Diese konsequente Lösungs- und Ressourcenorientierung wird systematisch kombiniert damit, auch das bisherige Problemerleben intensiv und kongruent zu würdigen und empathisch zu begleiten und es darüber hinaus (als kompetente "Lösungsversuche für Bedürfnisse- mit Preis)" effektiv zu nutzen (Utilisationsprinzip).
Das hypnosystemische Konzept hat sich in den letzten 40 Jahren international weit verbreitet, es wird sowohl vielfach ambulant und stationär (z.B. in der sysTelios-Klinik Siedelsbrunn, deren Gründungsinitiator und ärztlicher Direktor Dr. Schmidt ist) im psychotherapeutischen Bereich als auch in Coaching, Team- und Organisationsentwicklung, Mediation und Supervision angewendet.

Menschen haben viel mehr Gesundheits förderliche und andere Kompetenzen für ein erfüllendes Leben - kognitiv und intuitiv - als sie oft selbst zunächst noch bewusst wahrnehmen. Diese Prämisse Erickson´scher Therapie können wir auch durch unsere Ergebnisforschung - früher an der Fachklinik am Hardberg und laufend an der SysTelios Klinik in Siedelsbrunn (2027 seit 20 Jahren) - bestätigen, die zeigt, dass auch Menschen mit sehr langwierigen leidvollen Erlebnismustern (sehr oft sogar in kurzer Zeit) beeindruckende konstruktive Entwicklungen in Gang setzen können, wenn sie Im Prozess einer Therapie/ Beratung nur endlich gewürdigt werden in ihrer Eigenkompetenz und als völlig gleichrangige Kooperations-Partner:innen unterstützt werden.
Wachstum, wo's nicht erwartet wird
Damit sich diese Kompetenzen wieder wirksam erleben und optimal nutzen lassen, sind nicht nur kompetenzfokussierende individuelle Haltungen und Verhaltensweisen hilfreich. Jeder Mensch lebt vernetzt mit vielfältigen Ökosystemen. Individuelles Erleben kann nur verstanden und seine Sinnhaftigkeit nur gewürdigt und genutzt werden in seinem ökosystemischen Kontext.

Die jeweils beteiligten Beziehungs- und Organisations-Systeme (sowohl die der "Kunden" als auch die der Therapeut- u. Berater:innen) sollten deshalb zu Erlebnisräumen werden mit Organisations-, Kommunikations- und Entscheidungsregelungen, in denen Menschen:

  • Wertschätzung und Achtung für sich und Andere erleben können,
  • Ihre Aufmerksamkeit ausrichten können auf die vielfältigen Kompetenzmuster, die es im System der Beteiligten gibt (selbst wenn eventuell Probleme aufgetreten sind),
  • Raum bekommen, um das, was sie können, auch wirksam einbringen zu können,
  • weitestgehend in Entscheidungs- und Zielgestaltungsprozesse einbezogen werden,
  • stimmig erleben können, dass sie verlässlich dazugehören (ja, sogar in einer Atmosphäre liebevoller Begegnungen) und gleichzeitig Autonomie leben können,
  • in ihrer Tätigkeit auch im Herzen berührt werden, und über das eigene Ich hinaus Beiträge leisten zu dürfen zu einem höheren umfassenderen Sinnzusammenhang (Ich-Transzendenz), der je nach ihren Bedürfnissen auch spirituelle Aspekte umfassen darf,
  • sich ganzheitlich weiterentwickeln können und dabei auch die Begrenztheit des von ihnen Machbaren würdigen können
  • und bei aller Kompetenz- und Erfolgsorientierung auch Leid und Problem-Erleben und damit verbundene bisherige Lösungsversuche empathisch begleitet werden können (die sich sehr wohl als anerkennenswerte Leistungen im Dienste wichtiger Ziele - z.B. Loyalitätsverpflichtungen verstehen lassen).

Dann kann ihre kognitive Brillanz optimal zusammenwirken mit ihrem intuitiven Wissen, ihrer "Herzensweisheit".
(Auf genau diesen Prinzipien ist bspw. die Organisation der sysTelios Klinik aufgebaut. Sie kann in dieser Form ihrer Selbstorganisation mit intensiver Mitbeteiligung der Mitarbeitenden an allen Entscheidungs-Prozessen und Sinn-Gestaltungen sicher als bisher einzigartig im Bereich von Klinik-Organisationen angesehen werden.)

Alle Angebote am Milton-Erickson-Institut Heidelberg verstehen sich als  Beitrag dazu, Menschen zu unterstützen im Umgang mit sich selbst, in  Begegnungen mit anderen Menschen und in der Gestaltung von privaten und von Arbeitsbeziehungen im Sinne der Entfaltung solcher  Lebensräume. Die Dr. Schmidt dabei leitende Vision ist es, so kongruent und  tatkräftig, wie es möglich ist, zu einer Welt gegenseitiger Achtung, Wertschätzung, mitmenschlicher und ökologischer  Verantwortungsbereitschaft und Sinnerfüllung beizutragen.
In diesem Sinne ist unsere hypnosystemische Arbeit neben den direkten Anwendungsfeldern unserer Programme durchaus auch als gesellschaftspolitische Arbeit im Dienste der Stärkung demokratischer Prinzipien in einer pluralistischen, multikulturell achtungsvollen Gesellschaft zu verstehen.  
Unsere Instituts-Räumlichkeiten bieten großzügige Möglichkeiten (auf insgesamt 340 qm) für ein gemeinsames Lernen mit Spaß und Flexibilität.
Dr. med. Dipl.-Volksw. Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Er gilt international als einer der maßgeblichen Pioniere in der  Entwicklung einer Integration systemischer (auch familientherapeutischer) Modelle und der Kompetenz-fokussierenden Konzepte Erickson'scher Hypnotherapie zu einem ganzheitlich-lösungsfokussierenden Konzept für Beratung und Psychotherapie.
Im deutschsprachigen Raum trug er entscheidend mit seinen, durch Milton  Erickson angeregten Beiträgen, zur "lösungsorientierten Wende" im  Bereich Coaching, Team- und Organisationsentwicklung bei. Ebenso maßgeblich wirkte er mit (auch in enger Kooperation mit Steve de  Shazer u.a.) beim Aufbau kompetenz- u. lösungsorientierter Kurzzeittherapie im Bereich der systemischen Familientherapie, wie auch in Bereichen bspw. von Suchtproblemen, Psychosomatik, Psychosen und  der Therapie massiv traumatisierter Menschen.
Die von ihm entwickelten hypnosystemischen Modelle für  Organisationsberatung, Team- und Gruppenarbeit und Coaching tragen  wesentlich zu einem intensivierten ressourcenorientierten Beratungsverständnis bei. Seine Konzepte einer stationär-klinischen  hypnosystemischen Psychosomatik und Sucht-Kurztherapie gelten europaweit  als führendes Modell.
Als Mitglied seit deren Anfängen Mitte der 1970er Jahre der sog. Heidelberger Gruppe für Familientherapie und systemische Therapie und Beratung (um Prof. Helm Stierlin), war er Mitbegründer des Heidelberger Instituts für systemische Forschung und Beratung sowie Mitbegründer des Carl-Auer-Systeme-Verlags und Mitgründer der Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST), die er nach fast 20 Jahren als Lehrtherapeut dort 2002 mit den meisten anderen Gründern verließ und mit diesen sowie anderen das Helm-Stierlin-Institut (HSI) für systemische Therapie, Beratung und Forschung gründete, welches inzwischen internationale Reputation erreicht hat.
Er ist Lehrtherapeut, lehrender Supervisor und Coach der Systemischen Gesellschaft (SG) und der Deutschen Gesellschaft für systemische, Therapie, Beratung und  Familientherapie (DGSF),
sowie Ausbilder der Milton-Erickson-Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.), deren 2.Vorsitzender er war 1984-2004.

Unter anderem:
2011 Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche:
www.life-achievement-award.de
2014 ausgezeichnet mit dem MEG-Preis https://www.meg-hypnose.de/ueber-uns/meg-preisverleihungen.html
2015 erhielt er den Coaching Award für besondere Verdienste im Bereich des Coachings von der Vereinigung Coaching Convention www.coaching-award.de

Nach einem Studium der Volkswirtschaft studierte er Medizin mit dem Ziel als Psychotherapeut (Facharzt für Psychosomatik) tätig werden zu können: tiefenpsychologische Ausbildung, diverse familientherapeutische u. systemische Ausbildungen, Ausbildung in Hypnotherapie bei Milton Erickson selbst u.v.a., Psychodrama-Ausbildung, Weiterbildungen in TA, Gestalt sowie diverse Körpertherapien (Hakomi, Bioenergetik, "Energetische Psychotherapie"/ Klopftechniken, wofür er Dr. Fred Gallo in Deutschland einführte), Provokative Therapie (zusammen mit Hans-Ulrich Schachtner holte er Frank Farrelly nach Europa), Brainspotting.

Therapie von: Psychosen, sog. Borderline-Syndromen, Zwangsproblematiken, Depression, psychosomatischen und Sucht-Problemen, Essstörungen, Phobien, Paar- u. Sexualthemen, Familientherapie, Burnout-Syndrome, Schmerztherapie, Allergie-Therapie, Tinnitus-Therapie, somato-psychische Therapie von Haut-Problemen.

Seit vielen Jahren, auch international, Anwendung systemischer / hypnotherapeutischer / hypnosystemischer Konzepte auf dem Gebiet der Organisations-Beratung und Entwicklung, Coaching u. Persönlichkeits-Entwicklung; sowohl in direkten Konsultationen für Unternehmen als auch in der Weiterbildung von OE-Experten.

Integration systemischer Beratungskonzepte mit den differenzierten und komplexen Methoden einer kompetenz orientierten Hypno-Konzeption zu einem Modell, das die offenen und verdeckten Kompetenzen der Klient:innen für diese optimal nutzbar macht (angepasst an ihre Situationsbedingungen). Regelmäßige Zusammenarbeit mit diversen nationalen und internationalen Organisationen.
Gunther Schmidt eröffnete im Juli 2007 mit 2 Kolleg:innen eine Klinik, in der er endlich sein Konzept konsequent als stationäre Anlaufstelle mit Akutklinik Status umsetzen konnte, aufgrund der Gegebenheiten als:
Privatklinik für psychosomatische Gesundheitsentwicklung in Siedelsbrunn
Diese arbeitet mit den neuesten Erkenntnisse der Hypnosystemik, Neurosystemik und generell der Kurzzeitpsychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert, hypnosystemisch optimiert) und mit einer ganzheitlichen Kompetenz- und Lösungsfokussierung in Siedelsbrunn seit Juli 2007 in neugestalteten Gebäuden in wunderschöner Odenwald-Lage. www.systelios.de

Das Team, das rundum Sorge trägt, dass Organisation und Ablauf der Kurse rund laufen und sich auf Sie freut, besteht aus:

  • Ursula Härle als Geschäftsführung für das operative Geschäft, Inhalte & Gunther Schmidts linke Hand
  • Alexandra Landvogt für Veranstaltungsorganisation und Buchhaltung
  • Angela Nassal für Veranstaltungsorganisation

Sowie: ein wechselndes Team an Praktikant:innen unterstützt uns dabei. (Studierend und Lust auf ein Praktikum?)
Zurück zum Seiteninhalt