In Zeiten von Corona

Inzwischen haben wir alle die Erfahrung gemacht, dass es nicht ganz so einfach ist, im Vorfeld Aussagen über das Format von Seminaren zu treffen - es ist schlicht nicht absehbar, wann sich wieder etwas ändern wird. Diese Zeit ist einfach mit Ungewissheit verbunden, wobei wir natürlich versuchen, möglichst zeitig zu entscheiden so gut es eben geht.
 

Daher wird uns allen (da geht es uns nicht anders als Ihnen) momentan noch Flexibilität abverlangt, positiv konnotiert "wir dürfen elastisch bleiben in Bezug auf die Zukunft".

 

Grundsätzlich sind wir unserer Verantwortung bewusst, und haben natürlich ein Hygienekonzept, Maßnahmen entwickelt und unsere Räumlichkeiten erweitert, siehe unten. Damit das Konzept auch gut schützt, brauchen wir dafür von allen in Präsenz Teilnehmenden auch die Kooperation. Es geht dabei nicht nur um Corona: über die Maske bspw. werden auch andere grippale Infekte vermieden, das führt zu weniger Situationen "ist das nun Corona oder eine normale...?"

 

Schutzmaßnahmen auch nach dem 3.4.22

Trotz Außerkrafttreten der Corona VO verlieren die Schutzmaßnahmen ja nicht ihre Sinnhaftigkeit, ein offizielle Schnelltests bleibt sinnvoll, wie auch das Tragen einer Maske. Wir folgen hier auch der Empfehlung von Prof. Kräusslich (Uni Heidelberg), der uns in seinem Podcast über 2 Jahre mit verlässlichen und differenzierten Informationen versorgt hat; er hält Masken in Innenräumen - gerade wenn man länger zusammen ist - weiterhin für empfehlenswert. Wie (wann) wir das Maskentragen am Platz modifizieren, wissen wir noch nicht. Nähere Informationen gehen kurz vorher an die Seminargruppe per Mail.

 

 

Was das Seminar-Format angeht - kurz aktualisiert:
- Die Kurse sind in der Regel als Präsenzseminare geplant, es sei denn, es wäre bei der Ausschreibung explizit etwas vermerkt ("online", "hybrid").

- Die Themenseminare mit Gunther Schmidt in der 1. Jahreshälfte sind hybrid geplant - wenn es Sinn macht, sowohl aufgrund der Lage als auch der Gruppe.
- der eine oder andere Kurs mit Gastreferierenden wird ebenfalls hybrid sein (kann sich auch noch kurzfristiger ergeben, ist etwas abhängig von der Gruppengröße).

 

- eine Sicherheit bzgl. des angekündigten Formats kann niemand geben aufgrund der sich ändernden Lagebedingungen und weil eine Mehrheit sich für bspw. nur online entscheiden könnte

 

  • Aktueller Stand welches Format? Siehe Startseite!

Unsere Maßnahmen

Neuer großer Raum (110 qm mit Abstandseinhaltung)

Regelmäßig Querlüften (wirklich! Alle 30/20 Min)

Ein Top-Luftreiniger zusätzlich und auch kleinere

 

(Bild: Ausschnitt des "unfertigen" Raums)

Anfang September haben wir uns spontan entschlossen, im 3. Stock neu gewonnene Räume mit unseren Übungsräumen zu verbinden, nach und nach haben und arbeiten weiterhin unsere Handwerker daran - denen wir für ihre Flexibilität zu Dankbarkeit verpflichtet sind, und daher verdienen diese Erwähnung:

Firma Palz (Durchbruch der Wände)

Wolfgang Landvogt (unser Maler)

Reiko Weise(unser Elektiker)

Firma Heier (unser Bodenleger)

Firma Fischer (Maler)

Firma Herdel (unser Sanitär)

 

Damit haben wir im 3. Stock (einige kennen einen Teil davon als unsere Übungsräume) eine Fläche von ca. 110 qm geschaffen. Die sich gegenüberliegenden Fensterreihen ermöglichen ein schnelles Quer-Lüften (alle 20/30 Minuten), zudem haben wir Luftreiniger, die leise während der Kurse mitlaufen (auch ein auf SARS-CoV-2 getestetes Trotec-Gerät).

Selbst separate Türen für Ein-/Ausgang sind dort gegeben. (Seminar-)Räume im 4. Stock stehen zusätzlich als Übungsräume zur Verfügung.
Natürlich haben wir insgesamt ein Hygienekonzept und orientieren uns an den AHA-L-Regeln (Details gehen an jede Gruppe).

Inzwischen darf die Maske am Platz mit Abstand abgenommen werden (Stand 3.11.21), aber in Küche und Flur tragen wir alle bis Ende des Jahres sicher Maske.

 

Unser ausführliches AHAL-Hygienekonzept (Fassung 2.11.20, in der PRaxis inzwischen angepasst) - finden Sie HIER

 

Das Bedürfnis nach Präsenzkursen ist da, daher möchten wir dies auch weiterhin anbieten - sofern es die Lage zulässt. Natürlich wollen wir verantwortungsvoll damit umgehen! Daher erwarten wir auch von allen einen verantwortungsvollen kooperativen Umgang bzgl. der Maßnahmen wie Abstand halten etc., und das auch außerhalb des Seminars.

Bitte verstehen Sie diese deutliche Ansprache als Ausdruck der Übernahme von Verantwortung und der Solidarität - denn wir führen Präsenzveranstaltungen durch mit Respekt vor diesem Virus.

 

Stellungnahme des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg zur COVID 19-Situation:
(5.1.2022)

Wir erleben zur Zeit eine enorme Polarisierung in unserer Gesellschaft hinsichtlich der Fragen, die sich im Umgang mit der COVID 19-Entwicklung uns allen stellen. Die Art, wie dabei mit unterschiedlichen Sichtweisen oft umgegangen wird (z.B. wechselseitige Abwertung, Missachtung, Fundamentalismus usw.) bedauere ich sehr. Ausdrücklich möchte ich hier deutlich machen, dass ich die jeweiligen unterschiedlichen Sichtweisen respektiere, nicht aber die Verhaltensweisen, die z.B. Gewalt anderen Menschen gegenüber und Missachtung von Gesetzen beinhalten. Dies ist eine Ebene im Umgang mit diesen Fragen und Herausforderungen. Entscheidend und vorrangig ist aus meiner Sicht aber, welche konkreten Handlungen abgeleitet werden aus den subjektiven Sichtweisen. Und selbstverständlich gehe ich (wie auch sonst immer) davon aus, dass ich keine Möglichkeit habe (wie jeder andere Mensch auch), die „Wahrheit“ zu sehen. Vielmehr bin ich gefordert, in einer Situation bleibender und nicht auflösbarer Ungewissheit in der Gegenwart eine Entscheidung für eine bestimmte Handlungsweise zu treffen und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Diese will ich hier klarstellen:     

 

Ich sehe es als eine zentrale Verpflichtung an, alles von mir Leistbare für den bestmöglichen Schutz der Menschen zu gewährleisten, die mit uns zusammenarbeiten.
Darüber hinaus halte ich es auch im Hinblick auf die gesamtgesellschaftliche Mitverantwortung von uns allen für Beiträge zu einem wechselseitig bestmöglichen Schutz unserer Mitmenschen für meine Pflicht, Stellung zu beziehen dafür, dass wir eine weitestgehend umfassende Häufigkeit von Impfungen in unserer Gesellschaft erreichen.

So würden eben nicht nur die Geimpften selbst mehr vor schweren COVID-Verläufen geschützt (wie eindeutig in seriöser Wissenschaft belegt ist), sondern gerade auch die Mitmenschen der Geimpften vor schweren Schäden bewahrt.

Ich vertrete klar die Position, dass die individuelle Freiheit auch die Verpflichtung mit sich bringt, Schaden von Mitmenschen durch das eigene individuelle Verhalten zu vermeiden (noch weitergehend: auch das Wohl Anderer mit zu fördern).
Individuelle Freiheit (ganz im Sinne einer bezogenen Individuation) ist  für mich unweigerlich verknüpft mit der fürsorglichen Verantwortung dafür, die Folgen eigener Entscheidungen für Andere konsequent mit zu beachten und sie dementsprechend zu treffen.

Zur Zeit werden bei uns selbstverständlich dementsprechend auch nicht nur die AHA-Regeln, sondern auch als Bedingung für Teilnahme an möglichen Prösenz-Veranstaltungen 2G und 2G+-Regelungen gesetzt. Darüber hinaus möchte ich alle Menschen bei uns, die noch nicht geimpft sind und bei denen es keine grundsätzlichen gesundheitlichen Probleme gibt, die das unmöglich machen, darum bitten, sich impfen zu lassen gegen COVID 19.

Dr. Gunther Schmidt

 

MEI Heidelberg

Dr. Gunther Schmidt
Im Weiher 12
69121 Heidelberg

www.meihei.de

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